Niedersachsen Ports schließt Vergabe zum Bau des ersten LNG-Anlegers Deutschlands

Heuking Kühn Lüer Wojtek hat Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG begleitet.

Am 5. Mai 2022 erfolgte der erste Rammschlag in Wilhelmshaven zum Bau des ersten LNG-Anlegers in Deutschland. 

Das Vorhaben steht im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Neugestaltung der Energieversorgung unter einem großen Zeitdruck. Es müssen die notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um das Eintreten einer Gasmangellage zu verhindern und eine Unabhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu erreichen. Wilhelmshaven bietet derzeit als einziger Standort der niedersächsischen Häfen und deutschlandweit die Möglichkeit, sehr kurzfristig eine LNG-Importanlage zu realisieren. Eine bestehende Hafenanlage wird so ausgerüstet, dass dort eine schwimmende Regasifierungsanlage (FSRU) dauerhaft stationiert werden und diese mit dem Gasfernleitungsnetz verbunden werden kann.

Bereits im Winter 2022/2023 soll an der UVG-Brücke (Umschlaganlage Voslapper Groden) das erste FSRU festmachen. Weitere Terminals zum Import von LNG sollen unter anderem im niedersächsischen Stade und in Brunsbüttel in Schleswig-Holstein gebaut werden. Den Zuschlag für den Bau des Anlegers in Wilhelmshaven hat nach Abschluss des Vergabeverfahrens eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus der Depenbrock Ingenieurwasserbau GmbH & Co. KG und der Kurt Fredrich Spezialtiefbau GmbH erhalten.

Das Heuking Team umfasste Ulf Christiani (Bild – Federführung, öffentlicher Sektor & Vergabe) und Susanne Christine Monsig (öffentlicher Sektor & Vergabe).

Involved fees earner: Ulf Christiani – Heuking Kühn Lüer Wojtek; Susanne Monsig – Heuking Kühn Lüer Wojtek;

Law Firms: Heuking Kühn Lüer Wojtek;

Clients: Niedersachsen Ports;

Author: Federica Tiefenthaler