Zoom erwirbt Kites GmbH

Raue hat die beiden Gründer des Karlsruher Start-ups Karlsruhe Information Technology Solutions – Kites GmbH beraten. GLNS und Cooley haben Zoom bei der Transaktion begleitet. Unterstützt wurden sie von SSH Rechtsanwälte und Blomstein.

Die beiden Gründer des Karlsruher Start-ups Karlsruhe Information Technology Solutions – Kites GmbH („Kites“) haben den Verkauf des Sprachübersetzungstechnologie-Anbieters an die an der NASDAQ gelistete Zoom Video Communications, Inc. („Zoom“) bekannt gegeben. Die Übersetzungstechnologie soll zukünftig in Zoom-Meetings zum Einsatz kommen.

Kites hat sich auf die Entwicklung von Echtzeitlösungen für maschinelle Übersetzungen spezialisiert. Das Start-up besteht seit 2015 und ist eine Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), an dem die beiden Gründer Fakultätsmitglieder sind. Aktuell beschäftigt Kites zwölf Mitarbeiter, die künftig von Karlsruhe aus das Engineering-Team von Zoom verstärken. Auch die Gründer bleiben dem Team erhalten. Zoom beabsichtigt, das Karlsruher Entwicklungsteam weiter auszubauen und erwägt darüber hinaus, einen Forschungs- und Entwicklungsstandort in Deutschland zu errichten.

Die beiden kites-Gesellschafter Professor Alexander Waibel und Dr. Sebastian Stüker arbeiten an anwendungstauglichen Produkten, die natürliche und spontane Sprache mit Methoden der Künstlichen Intelligenz automatisch verarbeiten. kites gründeten sie im Jahr 2015 mit dem Ziel, ihre Forschungsergebnisse in echten Anwendungen zu integrieren. Arbeitsgebiete sind die automatische Spracherkennung, die maschinelle Übersetzung, die Sprachunterstützung, die technische Unterstützung menschlicher Dolmetscher und simultane Sprachübersetzung. Das kites-Team besteht aus zwölf Forschenden und unterstützt künftig das Engineering-Team von Zoom. Gemeinsam wollen sie das maschinelle Übersetzen vorantreiben und mehrsprachige Übersetzungsmöglichkeiten bereitstellen, um Meetings für Zoom- Nutzerinnen und -Nutzer produktiver und effizienter zu gestalten.

Das Raue Team umfasste Prof. Dr. Andreas Nelle (Bild), Dr. Markus Plesser, Dr. Felix Laurin Stang, Prof. Dr. Sascha Herms, Dr. Michael K. Bergmann, Dr. Michael Gläsner, Tatiana Gushchina, Benjamin Lück, Anja Pietschmann und Dr. Johannes Modest.

Das GLNS Team umfasste Dr. Daniel Gubitz, Dr. Daniel Epe (beide Federführung, Corporate/M&A) und Andreas Scheidle (Tax) sowie Associate Thomas Magosch (Corporate/M&A).

Das SSH Rechtsanwälte Team wurde von by Dr. Thomas Schafft geleitet.

Das Blomstein Team wurde von Dr. Roland M. Stein geleitet und umfasste Leonard von Rummel and Vanessa Kassem.

Das Cooley Team umfasse Anne E. Lieberman (Corporate/M&A) und TJ Graham (IP).

Involved fees earner: Vanessa Kassem – Blomstein; Roland Stein – Blomstein; Leonard von Rummel – Blomstein; TJ Graham – Cooley LLP; Anne Lieberman – Cooley LLP; Daniel Epe – GLNS; Daniel Gubitz – GLNS; Thomas Magosch – GLNS; Andreas Scheidle – GLNS; Michael Bergmann – RAUE LLP; Michael Gläsner – RAUE LLP; Tatiana Gushchina – RAUE LLP; Sascha Herms – RAUE LLP; Benjamin Lück – RAUE LLP; Johannes Modest – RAUE LLP; Andreas Nelle – RAUE LLP; Anja Pietschmann – RAUE LLP; Markus Plesser – RAUE LLP; Felix Laurin Stang – RAUE LLP; Thomas Schafft – SSH Rechtsanwälte;

Law Firms: Blomstein; Cooley LLP; GLNS; RAUE LLP; SSH Rechtsanwälte;

Clients: Alex Waibel; Sebastian Stüker; Zoom Video Communications;

Author: Federica Tiefenthaler