Delivery Hero reduziert Aktivitäten in Deutschland und verkauft Geschäfte in Japan

ARQIS hat Delivery Hero bei der Transaktion beraten.

Delivery Hero, den weltweit führenden Online-Anbieter von Lieferdiensten, hat die Verkleinerung der Aktivitäten in Deutschland und die geplante Veräußerung des Geschäftes in Japan verkündet.

Delivery Hero, mit seiner Marke foodpanda, fokussiert sich damit auf seine Wachstumsstrategie. Nach einer erfolgreichen Pilotphase in Berlin wurde der Betrieb in Deutschland schnell auf weitere Städte ausgeweitet. Seit dem Start von foodpanda hat sich der deutsche Markt jedoch erheblich verändert, sodass der DAX-Konzern den Service in Deutschland nun stark zurückfährt.

foodpanda wird die Städte Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart verlassen. In Berlin wird künftig ein Innovationszentrum für neue Produktfunktionen und Technologien geführt. Rund 70% der Mitarbeiter im deutschen Lieferdienst werden entweder versetzt oder an andere Unternehmen vermittelt. Rund 300 Mitarbeiter erhalten Unterstützung bei ihrer Suche nach neuen Arbeitsplätzen in der derzeit laufenden Übergangshase, sowie ein Abfindungspaket zum Ende der Vertragslaufzeit.

Die Situation auf dem Markt der Lieferdienste in Japan entwickelte sich ähnlich wie in Deutschland. Delivery Hero plant derzeit, seine japanische Einheit zu veräußern.

Das Arqis Team umfasste Dr. Friedrich Gebert (Bild) zusammen mit Lisa-Marie Niklas (Federführung Arbeitsrecht) und Ulrich Kirchhoff (Federführung Japan); Hanna Caesar, Virginia Mäurer, Carina Grahs, Jana Ammen (alle HR.Law, Düsseldorf), Luise Schüling (Public&Regulatory Law, Düsseldorf).

Involved fees earner: Hanna Caesar – Arqis; Friedrich Gebert – Arqis; Carina Grahs – Arqis; Ulrich Kirchhoff – Arqis; Lisa-Marie Niklas – Arqis;

Law Firms: Arqis;

Clients: Delivery Hero Holding GmbH;

Author: Giulia Di Palma