Das Land Nordrhein-Westfalen emittiert die erste SOFR-Anleihe in Höhe von 600 Millionen USD

Norton Rose Fulbright hat ein Bankenkonsortium bei der Transaktion beraten.

Ein Bankenkonsortium hat die Emission einer Anleihe in Höhe von 600 Millionen USD durch das Land Nordrhein-Westfalen verkündet. Die Verzinsung der Anleihe ist an die Secured Overnight Financing Rate (SOFR) gebunden. Das Konsortium bestand aus der Bank of Montreal Europe plc, Nomura Financial Products Europe GmbH, Scotiabank (Ireland) Designated Activity Company und The Toronto-Dominion Bank (Technical Lead).

Die Anleihe zahlt einen variablen Kupon (SOFR-Durchschnitt plus 1,00 Prozent Marge) und wird am 1. Dezember 2023 fällig. Die Anleihe wurde zum Handel am geregelten Markt der Luxemburger Börse zugelassen. Die Emission dient der Finanzierung des Haushalts des Landes Nordrhein-Westfalen und stieß auf eine hohe Nachfrage von Investoren weltweit.

Dem SOFR liegt der amerikanische Repo-Markt zugrunde, auf dem kurzfristige Liquidität gehandelt und durch US-Staatspapiere abgesichert wird. Im Gegensatz zum LIBOR (London Interbank Offered Rate) mit seinen zugrundeliegenden Schätzungen der Zinssätze, zu denen sich Banken gegenseitig unbesicherte Kredite gewähren würden, basiert der SOFR auf realen Transaktionen.

Zum Frankfurter Team von Norton Rose Fulbright gehörten neben Partner Christoph Enderstein (Bild) der Bank- und Finanzrechtler Dr. Michael Born sowie die Associates Andre Franchini Giusti und Quynh-Anh Nguyen-Xuan.

Die Toronto-Dominion Bank wurde intern von Fran Watson beraten. Im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen war das Ministerium der Finanzen für die Emission der Anleihe verantwortlich.

Involved fees earner: Michael Born – Norton Rose Fulbright; Christoph Enderstein – Norton Rose Fulbright; Andre Franchini Giusti – Norton Rose Fulbright;

Law Firms: Norton Rose Fulbright;

Clients: Bank of Montreal; Nomura; Scotiabank; Toronto-Dominion Bank;

Author: Federica Tiefenthaler