Jungheinrich übernimmt Arculus

YPOG hat Atomico, La Famiglia und Visionaries beraten. DLA Piper hat Jungheinrich beraten.

Der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich übernimmt das Robotik- und Software-Start-up Arculus. Mit dem Zukauf will sich die Firma neue Zukunftsfelder erschließen.

Die Automatisierung in der Produktion ist ein wesentlicher Wachstumstreiber für den Gabelstaplerhersteller Jungheinrich. Die Übernahme des Münchner Unternehmens arculus, das im Bereich autonome mobile Roboter (AMR) tätig ist, war daher ein strategischer Schritt, um wichtige Zukunftsfelder in der automatisierten Lagerlogistik zu erschließen. arculus konzentriert sich mit seinem erfahrenen Team aus Hard- und Softwarespezialisten an den Standorten München, Ingolstadt, Stuttgart und Dresden auf AMR, modulare Produktionsplattformen und Softwarelösungen für die mobile Automation. Zu den Kunden von arculus zählen viele namhafte Automobilhersteller und Industriekunden aus verschiedenen anderen Branchen. Über den Kaufpreis schweigen die Unternehmen.

arculus wurde 2016 gegründet und ist ein führender Anbieter von Komplettlösungen für die Planung, Implementierung und das Management von automatisierten Logistik- und modularen Produktionssystemen. Zum Portfolio von arculus gehören die autonomen mobilen Roboter der arculee-Reihe, die Software arculus Fleet, arculus Warehouse (Ware-zur-Person-Logistik) und arculus Modular Production (dynamischer Produktfluss).

Das 1953 gegründete Unternehmen Jungheinrich zählt zu den weltweit führenden Lösungsanbietern für die Intralogistikbranche. Mit einem umfassenden Portfolio an Flurförderzeugen, automatischen Systemen und Dienstleistungen bietet Jungheinrich seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen für die Herausforderungen der Industrie 4.0. Der Hamburger Konzern ist weltweit in 40 Ländern mit eigenen Direktvertriebsgesellschaften und in rund 80 weiteren Ländern über Partnerunternehmen vertreten. Jungheinrich beschäftigt weltweit 18.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2020 einen Konzernumsatz von € 3,81 Milliarden. Die Jungheinrich-Aktie ist im SDAX gelistet.

Das YPOG Team umfasste Dr. Benjamin Ullrich (Federführung/Transaktionen), Partner; Emma Peters (Transaktionen), Senior Associate.

Das DLA Piper Team umfasste Partner Dr Nils Krause (Bild), Counsel Dr Moritz von Hesberg, Partners Dr Björn Enders, Semin O, Verena Grentzenberg, Dr Kai Bodenstedt, Kerstin Schnabel, Guido Kleve, Counsel Dr Nico Brunotte, Dr Anja Köritz, Dr Enno Ahlenstiel, Senior Associate Rune Jelte Weltz, Senior Associate Florian Jeske, Senior Associate Hauke Tammert, Associate Rainer Hartmann, Associate David Sanchio Schele und Foreign Associate Dan Li.

Involved fees earner: Enno Ahlenstiel – DLA Piper; Kai Bodenstedt – DLA Piper; Nico Brunotte – DLA Piper; Björn Enders – DLA Piper; Verena Grentzenberg – DLA Piper; Rainer-Jürgen Hartmann – DLA Piper; Florian Jeske – DLA Piper; Guido Kleve – DLA Piper; Anja Köritz – DLA Piper; Nils Krause – DLA Piper; Dan Li – DLA Piper; Semin O – DLA Piper; David Schele – DLA Piper; Kerstin Schnabel – DLA Piper; Hauke Tammert – DLA Piper; Moritz von Hesberg – DLA Piper; Rune Jelte Weltz – DLA Piper; Emma Peters – YPOG; Benjamin Ullrich – YPOG;

Law Firms: DLA Piper; YPOG;

Clients: Atomico Investment Holdings Limited ; Jungheinrich AG; La Famiglia VC ; Visionaries Club GmbH;