Gründung des Deutsche Reisesicherungsfonds GmbH

Renzenbrink & Partner hat den DRV beraten.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat ein Konsortium um den Deutschen Reiseverband (DRV) mit der Organisation der neuen Insolvenzsicherung für Pauschalreisen beauftragt. Hierfür hatte das Konsortium im Mai 2021 die Deutsche Reisesicherungsfonds GmbH (DRSF) gegründet, die auf der Grundlage des im Sommer verabschiedeten Gesetzes über die Insolvenzsicherung durch Reisesicherungsfonds und zur Änderung reiserechtlicher Vorschriften einen entsprechenden Antrag gestellt hat.

Der Reisesicherungsfonds soll zum 1. November seinen Betrieb aufnehmen. Bis Oktober 2027 soll der Reisesicherungsfonds – finanziert von den Reiseveranstaltern – ein Zielkapital von EUR 750 Millionen aufbauen. In der Anfangsphase stellt der Bund eine Absicherung bereit. Aufsichtsbehörde ist das BMJV.

Der Deutsche Reiseverband (DRV) repräsentiert die Reisewirtschaft in Deutschland. Als Spitzenverband bündelt der DRV eine bedeutende Wirtschaftskraft. Seine Mitglieder stehen für den größten Teil des Umsatzes im Reiseveranstalter- und Reisemittlermarkt. Die Tourismusbranche bietet rund 3 Millionen Arbeitsplätze. Mehrere Tausend Mitgliedsunternehmen, darunter zahlreiche touristische Dienstleister, machen den DRV zu einer starken Gemeinschaft, die die vielfältigen Interessen vereint.

Das Renzenbrink & Partner-Team bestand aus den Partnern Dr. Ulf Renzenbrink (Bild) und Dr. Andreas Stoll sowie dem Counsel Christopher Blumenthal (alle Corporate/M&A).

Involved fees earner: Christopher Blumenthal – Renzenbrink & Partner; Ulf Renzenbrink – Renzenbrink & Partner; Andreas Stoll – Renzenbrink & Partner;

Law Firms: Renzenbrink & Partner;

Clients: Deutscher Reiseverband (German Travel Association);

Author: Federica Tiefenthaler