Die Projektentwicklung ,Quartier Heidestraße‘ erhält eine Finanzierung in Höhe von 296 Millionen Euro

Ashurst, Noerr, und White & Case haben die Transaktion gesellschaftsrechtlich begleitet.

Die derzeit größte Baustelle Berlins, die Projektentwicklung ,Quartier Heidestraße‘ erhält eine Finanzierung in Höhe von 296 Millionen Euro. Zur Verfügung gestellt wird das Geld, mit dem vier Bauabschnitte des neuen Quartiers finanziert werden sollen, von einem Konsortium unter der Leitung der Deutschen Hypothekenbank. Doch nicht nur Banken stellen Geld bereit.

Ebenfalls zum Konsortium gehören die DZ Hyp AG, die Volksbank Offenburg/Villingen sowie die DKV Deutsche Krankenversicherung, die zur Ero-Gruppe gehört. Es ist die erste Finanzierung einer Projektentwicklung, in die eine Versicherung involviert ist. Aktuell nimmt im Immobilienmarkt die Zahl der Finanzierungen unter Beteiligung alternativer Geldgeber wie etwa auch Debt Funds wieder zu. Grund dafür ist vor allem die unsichere Marktlage aufgrund von Corona, die Banken zurückhaltender handeln lässt. Zudem stellte ein Vermögensverwalter über einen von ihm verwalteten Fonds eine Mezzanine-Finanzierung in Höhe von bis zu 65 Millionen Euro zur Verfügung.

Geleitet wird die Projektentwicklung, die Teil der Berliner Europacity direkt neben dem Hauptbahnhof ist, von dem Immobilieninvestor Aggregate, dem Projektentwickler Drees & Sommer sowie der Consultingfirma Taurecon . Das neue Stadtviertel besteht aus insgesamt sieben Bauabschnitten, das Wohn- und Bürogebäude, Gewerbeflächen, öffentliche Straßen, Plätze und Grünflächen verbindet mit Cafés, Restaurants, einem Hotel, einer Kita und einem Nahversorgungszentrum. Die vier vom Konsortium finanzierten Bauabschnitte zählen zusammen gut 72.000 Quadratmeter und sollen 2023 fertiggestellt werden.

Das Ashurst Team umfasste Filip Kurkowski, Derk Opitz (beide Federführung), Fabien Debroise (Luxemburg; alle Finanzierung), Jan Krekeler (Corporate/M&A), Dr. Anders Kraft (Steuern), Nicolas Deuerling, Bernd Bäumer (beide Immobilienrecht); Associates: Torsten Limberg (Co-Federführung), Dr. Jan Heinemann, Patrick Rauch (alle Finanzierung), Dr. Susanne Knoch (Steuern)
Inhouse Recht Aggregate (Frankfurt): Raphael Pasiek (Director)

Das Noerr Team bestand aus Andreas Naujoks (Bild – Co-Federführung), Dr. Karsten Fink (beide Finanzierung), Dr. Clemens Schönemann (Immobilienrecht; Berlin), Georg Edelmann, Dr. Michaela Engel, Ulrike Sommer (alle Steuerrecht; alle drei München), Doreen Pape (Co-Federführung; Finanzierung); Associates: Madita Gosch, Hanna Pirlich (beide Immobilienrecht; beide Berlin), Ines Coenen (Öffentliches Recht; München), Dr. Dan Schilbach (Versicherungsrecht; Düsseldorf)
Inhouse Recht (Hannover): Kristoffer Globig, Aenne Wendeling.

DZ Hyp Inhouse Recht (Hamburg): Michael Otto.

Das White & Case Team bestand aus Dr. Thomas Flatten, Tobias Daubert, Dr. Sascha Schmidt; Associate: Michael Wittner (alle Finanzierung).

Ergo Inhouse Recht (Düsseldorf): Markus Kraschewski.

Involved fees earner: Ines Coenen – Noerr; Georg Edelmann – Noerr; Michaela Engel – Noerr; Karsten Fink – Noerr; Madita Gosch – Noerr; Andreas Naujoks – Noerr; Doreen Pape – Noerr; Hanna Pirlich – Noerr; Dan Schilbach – Noerr; Clemens Schönemann – Noerr; Ulrike Sommer – Noerr; test – Test; Tobias Daubert – White & Case; Thomas Flatten – White & Case; Sascha Schmidt – White & Case;

Law Firms: Noerr; Test; White & Case;

Clients: Deutsche Hypothekenbank AG; DKV ; DZ HYP AG; ERGO Group; Volksbank eG – Die Gestalterban;

Author: Federica Tiefenthaler